Posts Tagged ‘Onlinemarketing’

  • Im Beitrag der Firma Lingo24 geht es um die Expansion mit dem eigenen Internet-Auftritt auf fremdsprachige Märkte. Auf was sollte man dabei achten? via selbstaendig-im-netz.de Als ein professionelles Übersetzungsbüro konnte Lingo24 da natürlich viele Erfahrungen sammeln, denn es erreicht heute dank Online-Marketing- und -Kommunikationsstrategien Kunden in über 60 Ländern auf vier Kontinenten. Eine ausgezeichnete Online-Sichtbarkeit ist heute der Schlüssel zum Erfolg für alle Unternehmen – dies gilt für den ambitionierten Jungunternehmer, der seine Ein-Mann-Firma von seiner Wohnung aus betreibt ebenso, wie für den erfahrenen Generaldirektor, der die Geschicke eines Weltkonzerns von seinem Großraumbüro im Repräsentationsgebäude seiner Firma in einem der wichtigsten Wirtschaftszentren der Welt aus leitet. Egal, wie groß Ihr Unternehmen ist, mit Hilfe des Internets kann es über geographische Grenzen hinweg mit einem Schlag beinahe sieben Milliarden potentielle Kunden erreichen. Zu diesem Zweck stehen Entscheidungsträgern als wichtigstes Instrument eine Reihe von Online-Marketingstrategien für spezifische Zielgruppenmärkte zur Verfügung, mit denen sie ihre Entwicklungsprojekte auf den Weg bringen und ihr kleines, lokal orientiertes Geschäft zu einem international tätigen Schwergewicht ausbauen können. All dies lässt sich unter kompletter Kostenkontrolle erreichen und bietet dazu noch die Möglichkeit, sich dank des raschen Feedbacks immer neu nach den Anforderungen des Marktes auszurichten. Domain Beim internationalen Marketing ist es wichtig, für einen bestimmten Markt gut positioniert zu sein. Demnach ist es wichtig, auch die Webseiten von Unternehmen anzupassen. Es kann vielleicht einfacher sein, nur eine Webseite und eine Domain zu haben. Aber das hilft leider bei Suchmachinenoptimierung nicht. Wenn möglich, versuchen Sie verschiedene Domains für jede Webseite zu haben. Eine strategische Wahl der Domains kann einer Webseite bei der Einordnung in ein landspezifisches Ranking helfen. Höchstwahrscheinlich werden Deutsche eher Google.de statt Google.com benutzen. Eine Webseite, die in Deutschland sichtbar sein soll, sollte also für Google.de optimiert sein. Lokalisiertes Design? Wenn Sie einen ausländischen Markt gefunden haben, der für Ihr Unternehmen günstige sozioökonomische Bedingungen bietet, sollten Sie sich unbedingt über die kulturellen Besonderheiten des anvisierten Zielpublikums informieren, bevor Sie zur Erstellung Ihrer Webseite übergehen. Damit Ihre Homepage das jeweilige Zielpublikum anspricht, spielt beispielsweise die richtige Farbauswahl eine große Rolle. Es wird beispielsweise allgemein angenommen, dass die beliebtesten Farbkombinationen, welche einen Großteil aller Internetbenutzer ansprechen, schwarze oder weiße Schriftzeichen auf blauem oder grünem Hintergrund sind. Wir werden das natürlich nicht überprüfen können und können es nicht als Regel betrachten, aber es gibt Schriftarten und Farbkombination, die beliebter sind als andere. Sie müssen aber auch beachten, dass Farben für verschiedene Kulturen verschiedene Bedeutungen haben. Für westliche Kulturen bedeutet Rot “Gefahr” oder “Leidenschaft”, in Indien hingegen “Reinheit”, während es in China zumeist “Feier” oder “Fest” bedeutet. Schwarz wird in manchen europäischen Kulturen benutzt, um “Traurigkeit” oder “Tod” darzustellen. In vielen asiatischen Kulturen trägt jedoch die Farbe Weiß diese Bedeutung. Alle Farben können also verschiedene Gedanken und Gefühle in einer Person zum Vorschein bringen. Die Farben können also entscheidend sein – es hängt von Farbe und Design ab, ob ein Besucher eine Webseite lesen oder gleich verlassen wird. Ein anderes entscheidendes Detail könnte das Menü sein. Nicht alle Sprachen werden von links nach rechts gelesen. Arabisch wäre hierzu ein Beispiel. Es wäre also für das Zielpublikum der Webseite in arabischen Ländern möglicherweise unbequem, ein vertikales Menü, das linkerseits erstellt ist, zu lesen. Benutzerfreundlicher wäre es hier, ein horizontales Menü zu erstellen. Die Lokalisierung des Inhalts Die Qualität des Inhalts ist ein zentrales Element, das Ihrer Webseite in der Rangliste lokaler Suchmaschinen zu guten Platzierungen verhelfen wird. Wenn Sie jedoch im fremdsprachigen Ausland aktiv werden möchten, müssen Sie Ihre Inhalte an die kulturellen Besonderheiten des Zielmarktes anpassen. Versetzen Sie sich bei der Erstellung Ihrer Seite in Ihre potentiellen Kunden. Verschiedene kulturelle Gruppen haben unterschiedliche Vorlieben in Bezug darauf, was sie auf einer Online-Handelsseite finden möchten. Wenn Sie beispielsweise elektronische Geräte verkaufen, ist es empfehlenswert, deren Namen an den Zielmarkt anzupassen. Bedenken Sie auch, dass am europäischen Markt Gerätenamen mit einem eher technischen Klang bevorzugt werden, wohingegen amerikanische Konsumenten Produkte mit etwas reißerischeren Namen bevorzugen. Man sollte auch beachten, dass man verschiedene Wörter in verschiedenen Regionen oder Ländern für dieselben Ideen benutzt. Versuchen wir zum Beispiel das Wort „Mittagessen“ auf Französisch zu übersetzen. In Frankreich würde wahrscheinlich das Wort „déjeuner“ benutzt. Aber in dem in Belgien gesprochenen Französisch wäre „dîner“ das korrekte zu verwendende Wort. Wenn es um Schlüsselwörter geht, es ist sogar noch wichtiger, diejenigen Wörter zu finden, die vom Zielpublikum benutzt werden. Die Auswahl der Schlüsselwörter ist ebenfalls ein wichtiges Element für eine gute Online-Sichtbarkeit in lokalen Suchmaschinen am ausländischen Zielmarkt. Ein häufiger Fehler diesbezüglich besteht darin, einfach jene Schlüsselbegriffe Wort für Wort in die Fremdsprache zu übersetzen, die auf dem inländischen Markt zu guten Ergebnissen geführt haben. Untersuchen Sie besser die Suchtendenzen und -Gewohnheiten der Internetbenutzer Ihrer Zielgruppe und wählen Sie nur die für Ihren Geschäftsbereich aussagekräftigsten Schlüsselwörter aus. Dafür können Sie Such- und Analysewerkzeuge für Schlüsselwörter wie Google Keyword Tool, Google Insights & Trends, WordTracker, Keyword Discovery oder SEM Rush verwenden. Wenn Sie die richtigen Schlüsselwörter identifiziert haben, fügen Sie diese in den Inhalt Ihrer Webseite ein, ohne jedoch mehr als zwei bis drei Schlüsselbegriffe pro 500 Wörter Text zu verwenden. Damit ist die Arbeit jedoch noch nicht getan. Es gilt auch weiterhin, das Suchverhalten des Zielpublikums auf lokalen Suchmaschinen zu verfolgen, neue aussagekräftige Suchbegriffe zu identifizieren und den Inhalt Ihrer Seite diesen Informationen entsprechend anzupassen. Klickvergütungskampagnen (PPC) im Vergleich zu traditioneller Werbung Um Ihr Werbebudget gezielt und wirkungsvoll einzusetzen, sollten Sie sich für Klickvergütungskampagnen (Pay Per Click, PPC) auf lokalen Suchmaschinen entscheiden. Wählen Sie die aussagekräftigsten Schlüsselwörter aus, die Sie im Rahmen der Analyse des Suchverhaltens der Internetnutzer am Zielmarkt identifiziert haben. Die Besucher, die über solche Kampagnen zu Ihrer Webseite gelangen, werden sich mit größerer Wahrscheinlichkeit in Käufer verwandeln, als jene, die im Rahmen des natürlichen Besucheraufkommens Ihre Homepage besuchen. Gleichzeitig darf jedoch auch der „organische Traffic“ nicht gänzlich vernachlässigt werden. Im Vergleich zu Werbekampagnen in traditionellen Medien wie Fernsehen, Radio oder Presse bieten PPC-Kampagnen neben dem Vorteil eines begrenzten budgetären Aufwands auch die Möglichkeit, die Ergebnisse der Kampagne rasch zu evaluieren. Dies wiederum führt zu ...Read More »

  • Studie: Das Internet hat positiven Einfluss auf Lebensqualität Die neue Bitkom Studie behandelt die Aussagen von 1‘000 Personen ab 14 Jahren zum Thema Internet und kam zu der Erkenntnis, dass neun von zehn Befragten das Web einen klar positiven Einfluss auf die Lebensqualität hat. 96% der Surfer sehen einen Gewinn dadurch, dass sie jederzeit  die Möglichkeit zum Auffinden nützlicher Informationen haben. Die wahrgenommenen Vorteile sind vielfältig Das Internet wird aber nicht nur als beliebte Quelle für allgemeine Informationen wahrgenommen, sondern scheint für die Benutzer auch in puncto Flexibilität und Unterhaltung einiges zu bieten. Eine Effizienzsteigerung durch eine erhöhte Produktivität und ein besseres Zeitmanagement sind weitere Punkte, welche sowohl einen Einfluss auf das Privatleben, als auch auf die Geschäftsbeziehungen der Individuen haben. Erstaunlich ist ausserdem die Erkenntnis, dass die wahrgenommenen Vorteile bei sämtlichen Altersgruppen sehr ähnlich ausfallen. Diese Bereicherung geht soweit, dass acht von zehn Befragten sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen könnten. Das Web als Drehscheibe Neben den bereits erwähnten Vorteilen wurden weitere Punkte wie etwa der Einfluss des Internets auf die individuelle Allgemeinbildung oder das Netzwerk an persönlichen Kontakten erwähnt. Rund 64% der Teilnehmer geben an, dass sie den eigenen Wissenshorizont bezüglich anderer Länder und Kulturen online erweitern konnten. Im Zusammenhang mit Social Media werden Kontakte auf der ganzen Welt geknüpft und gepflegt. Ratingportale machen den Markt ein wenig transparenter und erlauben es den Benutzern, sich bereits vor einem Kauf ausführlich über ein Produkt informieren zu können. Das Internet ist toll – aber noch längst nicht alle haben Zugang Während bei den Alterssegmenten der jüngeren Generationen beinahe alle Individuen regelmässig im Web surfen, tut dies bei den Senioren ab 65 Jahren nur rund ein Drittel. Es besteht also vor allem bei älteren Menschen ein Nachholbedarf, da diese ja genauso von den Vorzügen des Internets profitieren könnten. Einen Kommentar schreiben via web2blog.ch Posted via web from tomschaepper's Skizzenbuch Read More »

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  • Social Media today Xing, Facebook und Twitter sind in aller Munde – und weil Dabeisein alles ist, machen auch fast alle mit. Die Werbewoche wollte wissen, warum und wie. Deshalb führten wir bei 15 Medienhäusern, Unternehmen und Werbeagenturen eine Social-Media-Umfrage durch. Die Ergebnisse sind zwar nicht repräsentativ, verraten aber Spannendes über Potenziale und Schwachstellen von Social-Media-Netzwerken. Wer Umfragen macht, wundert sich zuweilen über Antworten, die eigentlich wenig überraschend sind. Das liegt an der Erwartungshaltung. Bei unserer Umfrage erstaunte, dass die meisten Chefs sich erst einmal schlau machen mussten, was in Sachen Social Media in ihrem Laden eigentlich läuft. Oft wurden unsere Fragen direkt an Onlineverantwortliche weitergereicht. Das belegt, dass die Verzahnung zwischen der virtuellen und der realen Welt längst noch nicht so gut funktioniert, wie sie könnte. Ein Ergebnis, das gleichermassen bekannt wie erstaunlich ist. Eine weitere Tendenz, die sich in unserer Umfrage abzeichnete, ist das weit verbreitete «Trial and Error»: Man ist auf den Social-Media-Zug aufgesprungen und schaut nun einmal, wohin er fährt. Studien belegen, dass sich in der Schweiz etwa 90 Prozent der hauptberuflichen Kommunikatoren privat bei Facebook, Twitter, Flickr oder Youtube bewegen. In der Regel haben sie durch einen privaten Account erste Erfahrungen mit sozialen Netzwerken gesammelt, bevor sie als «Social-Media-Experten» von Firmen, Zeitungen oder Agenturen einen Account für ihren Arbeitgeber anlegten. Dieses Learning-by-Doing funktioniert aber offenbar bestens: Die Befragten nehmen Social Media ernst und nutzen sie sehr professionell für Marketingaktionen und die Verbreitung redaktioneller Inhalte. Weiter wurde deutlich, dass derzeit weder Unternehmen noch Medien oder Agenturen davon ausgehen, dass sie mit ihrem Engagement in sozialen Netzwerken Geld verdienen können. Wenn überhaupt wird ein positiver Effekt für die Marke erwartet. Für Markenunternehmen schlummern in den Social Media also noch ungeahnte Chancen. Spannend war ausserdem eine weitere Tendenz: Während Unternehmen und Medien sich rege in Twitter, Facebook, Youtube, Netlog und Co. tummeln, halten sich die meisten der befragten Werbeagenturen mit einem eigenen Account zurück – und das obwohl sie alle Social-Media-Marketing für ihre Kunden betreiben. Eine Erklärung dafür liefert Markus Ruf, CD und Mitinhaber von Ruf Lanz: «Die Agentur selber hat bewusst keine Accounts. Nehmen wir Xing: Da sind vor allem Leute drauf, die Aufträge suchen. Wir kriegen aber jetzt schon viel zu viele Anfragen von Produktionsfirmen, Druckern oder Freelancern, die für uns arbeiten möchten. Dies würde sich mit einem Account noch vervielfachen – zur Unzufriedenheit aller Beteiligten.» Wenn das einzige «Risiko» einer Social-Media-Präsenz zu viele Anfragen sind, könnte es für aufstrebende Agenturen wichtig werden, einen Xing-, Twitter- oder Facebook-Account anzulegen. Jung von Matt/Limmat zum Beispiel plant, in der näheren Zukunft ein Konto bei Twitter oder Facebook zu eröffnen, und Erdmannpeisker prüft, ob sich ein Facebook-Account für die Agentur lohnen könnte. Gabriel Peisker wägt gut ab: «Es ist gut möglich, dass wir uns einen Account zulegen. Allerdings werden wir zuerst eine Kosten-Nutzen-Rechnung machen, denn die Pflege dieser Plattformen ist zeitintensiv. Statt eines schlechten Auftritts ohne Mehrwert haben wir lieber keinen.» In der Tat ist Dabeisein nicht alles. Zwar ist es nicht clever, zu lange mit dem Einstieg in die sozialen Netzwerke zu warten. Doch wer ohne Konzept, klare Ziele und Manpower mal ein bisschen twittert oder einen Facebook-Account anlegt, ohne sich regelmässig um seine Friends zu kümmern, tut sich und dem, wofür er steht, keinen Gefallen. Der grösste Fehler im Zusammenhang mit sozialen Netzwerken ist, den Aufwand zu unterschätzen, den es bedeutet, Accounts zu pflegen sowie authentisch und kreativ zu sein – und zu bleiben. Wie: Art der Aktivitäten Unternehmen nutzen vor allem Twitter, Youtube und Facebook, um Marketing- und Themenbeiträge zu platzieren, auf Aktionen hinzuweisen oder Bestellungen entgegenzunehmen. Marionnaud, Philips und Swiss haben darüberhinaus firmeneigene Social-Media-Angebote: Marionnaud und Philips betreiben Blogs, Swiss einen Social-Media-Newsroom. Die befragten Unternehmen nutzen Facebook und Twitter aber nicht nur, um Meldungen und Offerten zu platzieren, sondern auch, um sich mit ihren Friends und Followern auszutauschen. «Für Swiss ist Facebook die ‹Zentrale›», sagt Swiss-Sprecherin Sonja Ptassek. «Bei Facebook ist unser gesamtes Multimediamaterial verknüpft oder hochgeladen, wir liefern unseren Fans News, Insights aus dem Unternehmen, Services, Gewinnspiele und Last-Minute-Angebote. Wir kommunizieren dort auch aktiv mit unseren Fans, nehmen Kritik, Inputs und Ideen auf und beantworten Fragen.» Auch die Post legt Wert auf die Meinung ihrer Kunden und gewinnt diese unter anderem via Facebook: Die Facebook-Gruppe der Post diene «zum Einholen von Kundenfeedbacks», sagt Post-Sprecher Mariano Masserini. Ein weiterer wichtiger Antrieb für das Engagement in sozialen Netzwerken ist Markenpflege und Markenschutz: Sevenone Media setzt darauf, dass durch die «Distribution unserer News auf einem modernen, unkomplizierten und trendigen Weg bei den Feed-Lesern eine Imageaufwertung unserer Marken resultiert». Marionnaud-Onlinespezialist Yago Veith geht es ausserdem um den Schutz seiner Marke: «Wir sind auch präsent, damit der Brand Marionnaud nicht von anderen missbraucht wird.» Missbrauch? In der Tat ist dieses Risiko hoch: «Die bisher existierenden Tages-Anzeiger-Twitterseiten stammen nicht von uns», bestätigt Tagi-Chefredaktor Markus Eisenhut. «Für uns steht Facebook an erster Stelle. Twitter nutzen wir gezielt, wenn es darum geht, vor Ort direkt und schnell über ein Ereignis zu berichten, zum Beispiel über das WEF in Davos.» Die Medien nutzen soziale Netzwerke vor allem für Newstweets und um redaktionelle Beiträge zu verbreiten. Damit wollen sie Leser binden, neue gewinnen und ihre Reichweite erhöhen. In Twitter verlinken sie zum einen auf Artikel, die neu auf die Website der Zeitung oder des Senders aufgeschaltet wurden, zum anderen auf Videopodcasts, die bei You¬tube anzuschauen sind. NZZ campus stellt darüberhinaus auf Issuu.com alle seine Magazine als E-Paper zur Verfügung. SF betreibt auf Facebook zu einzelnen Sendungen Fanpages und bietet Live-Chats zu Liveübertragungen im Internet. Von den befragten Werbeagenturen betreibt keine einen Agenturaccount in sozialen Netzwerken. Daraus auf mangelnde Social-Media-Kompetenz zu schliessen, wäre allerdings ein Trugschluss. Denn für ihre Auftraggeber sind die Werber in den sozialen Netzwerken sehr aktiv und kreativ. Jung von Matt/Limmat betreibt für seine Kunden in sozialen Netzwerken «Marketingaktivitäten jeglicher Art», Erdmannpeisker ist für Rivella und Mammut in Facebook und auf Twitter aktiv und Rod hat für Saturn Deutschland eine Promotion entwickelt, die ausschliesslich auf Facebook läuft. «Diese funktioniert mit einem Insight des Mediums», erklärt Mitinhaber David Schärer. «Die Applikation kann spielen, wer seinen Beziehungsstatus auf ‹single› setzt. Wer ...Read More »

  • Ist Ihr Marketing schon online? Onlinemarketing-Sorglos-Paket für KMU Es bezweifelt wohl keiner mehr, dass das Internet ein Teil eines erfolgreichen Marketing-Mix sein muss. Und das gilt für grosse wie auch für kleine Unternehmen. Doch reicht eine Website und ein paar Adwords bei Google noch aus, um neue Kunden zu gewinnen? Ein ganz klares Nein! Die Nutzung von Suchmaschinen nimmt stetig ab. Immer mehr Menschen holen sich ihre Informationen aus den Netzwerken wie Facebook, Linkedin, Xing oder lassen sich über Twitter informieren. Nicht was sie an Informationen ins Netz stellen bringt Kunden sondern wie sie als Unternehmen, Marke oder auch Arbeitgeber wahrgenommen werden. Der Weg zu neuen Kunden führt über die Beinflusser. Die wohl wichtigste Zielgruppe in einer neuzeitlichen Marketingstrategie. Sind sie auf dem Sprung in die neue Marketingwelt? Machen sie es sich einfach und buchen sie unser Sorglos-Paket! Unser „Onlinemarketing-Sorglos-Paket“ beinhaltet: Analyse ihrer bisherigen Onlineaktivitäten Entwicklung einer massgeschneiderten und integrierten Onlinemarketing-Strategie (Website, Onlinewerbung, Suchmaschinen-Marketing, Cross Media Marketing, Newsletter-Marketing, Social Media und Social Networks, etc.) Aufbau, Pflege und Unterhalt ihres Webauftrittes (Funktionalität, Inhalt, etc.) Aufbau, Pflege und Unterhalt ihrer Profile im Netz (Social Media und Social Network Marketing) Aktiver Aufbau von Fangemeinschaften in den Social Networks Permanentes Online-Monitoring von ihrer Marke, ihrem Angebot, Mitbewerbern, etc. Monatliches (persönliches) Reporting aller wichtigen Parameter und Kennzahlen für ein erfolgreiches Onlinemarketing Ständige Weiterentwicklung und Umsetzung ihrer Onlinestrategie und Integration in Ihre sonstige Marketingaktivitäten Bringen Sie ihr Marketing online. Denn, ob sie es nun wollen oder nicht, sie sind bereits ein Teil der neuen Onlinewelt. Unser Onlinemarketing-Sorglos-Paket für KMU bekommen Sie zu einem Fixpreis pro Monat. Verlangen Sie noch heute eine individuelle Offerte. tomschaepper. ® – agentur für marketing & kommunikation In diesen Zusammenhang auch interessant: Laut aktueller Studie der Medienanalysten von Nielsen wird Social Media für Unternehmen immer relevanter. So vertrauen bereits 61 % der Menschen bei ihrer Kaufentscheidung der Online-Empfehlungen fremder User. Von klassischer Werbung lassen sich dagegen gerademal nur noch 14 % beeinflussen. Kanäle, wie Xing, Facebook, Blogs, Twitter und Co. stellen somit eine Chance dar, die Zielgruppe im Web effektiv zu erreichen. Egal, ob Großkonzerne oder selbstständige Einzelkämpfer, die Anwendungen sind für Unternehmen jeglicher Größe interessant. Denn der große Vorteil von Social Media ist der direkte Austausch mit der Zielgruppe. Durch den Dialog mit Kunden, Partnern und Interessenten eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten im Vertrieb und Marketing. via Markus Walter ist geschäftsführender Gesellschafter der PR-Agentur Walter Visuelle PR GmbH (www.pressearbeit.de) in Wiesbaden. Read More »

  • Twitter Aus Callcentern werden Tweetcenter Viele Firmen sehen Twitter inzwischen als großartigen Weg, mit ihren Kunden zu kommunizieren und nutzen ihn sogar für den Support. Doch der Dienst hat seine Tücken. Die Twitter-Helpforce von Best Buy Einige Firmen nutzen jetzt auch Twitter zur Kundenbetreuung. Nicht mehr nur per Telefon beantworten sie Fragen und lösen Probleme, sondern auch mit Hilfe von Tweets Das kann etwas verwirrend sein. Ist es doch gut möglich, dass auf einen Mecker-Tweet über eine Firma eine persönlich adressierte Antwort derselben auf dem Schirm auftaucht. Doch ist das Bemühen, mit seinen Kunden zu reden, lobenswert, Twitter doch letztlich nur ein neuer Kommunikationskanal. Vernetztes Geschnatter Twitter bietet nicht viel Platz, 140 Zeichen lang sind die Nachrichten dort nur und bis zu dem gleich folgenden Punkt sind es schon 136. Trotzdem ist Twitter sehr viel mehr als nur eine Plattform zum Versenden von kurzen Informationen. Das Geheimnis ist die Vernetzung. Wer sich nicht mit den "Feeds" von Freunden, Kollegen, Bekannten, Stars, Nachrichtenportalen, Firmen verbindet, ihnen folgt, für den ist der Dienst lediglich ein endloser Strom wirren Geschnatters. Schwer zu durchschauen, praktisch nicht zu gebrauchen. Doch wer sich vernetzt, für den bekommt Twitter Bedeutung: für den einen wird es damit Marketinginstrument, für den zweiten der Ort, an dem er erfahren kann, was seine Freunde bewegt, für den dritten Recherchewerkzeug, für den vierten Zeitung. Suchwerkzeuge Um den Dienst zu nutzen, braucht es nicht zwingend einen Account, man kann bei Twitter auch nur lauschen, lesen, zuhören. Die Suche ist dabei das wichtigste Instrument. Im Gegensatz zu Google werden neue Ergebnisse zu Ihrem Stichwort in Echtzeit hinzugefügt, sodass sich ein Strom von Neuigkeiten zu Ihrem Thema ergibt. Und es gibt Werkzeuge, dank derer sich noch viel mehr erfahren lässt. Beispielsweise What the Trend. Die Seite zeigt, was gerade am häufigsten via Twitter diskutiert wird – und erklärt dabei auch gleich die dazugehörenden kryptischen Begriffe. Denn die sogenannten Hashtags, symbolisiert mit dem Rautezeichen #, sind so etwas wie die Verschlagwortung des Twitteruniversums und oft nicht leicht zu verstehen. Unter #cebit, um ein sich selbst erklärendes Beispiel zu nehmen, finden sich tausende Tweets zu der Computermesse. Fügen Sie in der Suche weitere Hashtags hinzu, lässt sich dieser Strom beliebig verfeinern. Die amerikanische Technikkette Best Buy beispielsweise hat mehr als tausend ihrer Angestellten in einem Kundenberatungsportal namens "Twelpforce" registriert. Wer etwas über eines der Produkte des Konzerns wissen will, kann eine Frage mit dem Schlagwort "@twelpforce" twittern und bekommt von dieser Schwarmintelligenz zügig eine Antwort. Das ersetzt nicht die Beratung im Laden, die, wie Kritiker finden, bei der Kette nicht die beste ist. Es kann sie nur ergänzen. Und weil Twitter dann doch etwas schlecht zu navigieren ist aufgrund seiner linearen Struktur, hat Best Buy eine Internetseite aufgesetzt, auf der sich alle Fragen und Antworten gemeinsam sehen und nach Stichworten durchsuchen lassen. Beim Telekommunikationsanbieter Comcast sind es nur zehn Mitarbeiter, die sich um Twitteranfragen kümmern, dafür aber sind sie als "Digital Care Team" Vollzeit damit beschäftigt. Eine Studie der amerikanischen Society for New Communications Research bescheinigt dieser Methode ein "explosives Wachstum". Von den umsatzstärksten Firmen der USA, den Fortune 500, hätten im Jahr 2009 insgesamt 173 einen aktiven Twitteraccount betrieben, mehr als ein Drittel. Dagegen hätten nur 108 der Fortune 500 halbwegs aktive Blogs. Eine deutsche Studie der Universität Oldenburg kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Kommentarseite 1 / 1 Leser-Kommentare 1. Keine Tweetcenter sondern Dialogcenter Tatsächlich ist es etwas kurz gesprungen, zu glauben, der Anruf oder die E-Mail seien zu ersetzen durch Twitter. Das hat ja schon bei SMS gänzlich nicht funktioniert. Ist ja auch kein Wunder, denn tatsächlich sind 140 Zeichen für eine Beratungsleitung eher knapp. Dennoch bietet Twitter eine wunderbare Ergänzung im Kundenservice. Gerade weil Frage und Antwort dort öffentlich sind, kann man mit den Hinweisen und Tipps auf diesem Kanal auch die "passiven" Konsumenten, die nicht aktiv Kontakt aufnehmen, erreichen (soweit sie zumindest den Twitteraccount abonnieren). Auf Twitter kann man als Verbraucher schnell und umkompliziert mit Unternehmen "sprechen", wenn es um leichte Fragen geht wie z.B. "Wie lautet Ihre Servicenummer". Außerdem kann das Dialogcenter anders als bei Mail oder Telefon proaktiv werden. Statt nur zu antworten, wenn akute Probleme vorliegen, kann man vorbeugend auf aktuelle Themen hinweisen oder Tipps zu meistgefragten Problemen geben. Das ist hilfreich und dient der "Call-Vermeidung", zumindest in gewissen Grenzen. Allerdings ist es nicht einfach, in einem klassischen Callcenter die Rahmenbedingungen für diesen Service zu schaffen. Die Risiken sind, wie im Artikel beschrieben, nicht zu unterschätzen. Gedanken dazu haben wir in unserem Blog beschrieben unter http://www.3c-dialog.de/blog. Man kann sagen: Die Vielfalt der Kanäle macht es den Verbrauchern einfacher, an Unternehmen heranzutreten. Aber für den Service wachsen die Herausforderungen... via zeit.de Posted via web from tomschaepper's Skizzenbuch Read More »

  • Herr Kaul, Herr Steinmann, Sie beide beschäftigten sich im Rahmen einer Studie mit dem Thema "Interaktive Wertschöpfung im Marketing". Was versteht man unter "Interaktive Wertschöpfung"? - Kaul: Viele Kunden sind nicht mehr bereit, nur Empfänger von Produkten und deren Botschaften zu sein. Die Konsumenten sind heute durch das Web sozial vernetzt, sie wollen kommunizieren, kooperieren und kollaborieren. Das hat zu Folge, dass sie sich aktiv an der unternehmerischen Wertschöpfung beispielsweise an der Produktentwicklung beteiligen wollen. Am Internet kommt heute niemand mehr vorbei. Haben die sogenannten Communities das Marketing auf den Kopf gestellt? - Steinmann: Nein, die Communities ergänzen das Marketing, bieten neue strategische Optionen, neue Gefässe, sie bedienen neue Submedien und gehen neue Wege, die durch ihre Hochgeschwindigkeit faszinieren. Also ganz klar additiv, nicht alternativ. Wie nutzt man soziale Netzwerke für Marketingzwecke? - Kaul: Unternehmen tauschen in Netzwerken mit ihren Kunden Informationen aus, arbeiten mit der Kundschaft zusammen, integrieren Kunden in ihre Marketingprozesse. Adidas beteiligt seine Kunden am Produktdesign. Die Kunden-Rezensionen auf Amazon sind ein Mehrwert für andere Kunden und ein Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen. Apple betreibt erfolgreich Markenpflege über Communities. Nike eröffnet einen virtuellen Shop auf Second Life und bindet damit ein unternehmensfremdes Netzwerk in die Markenführung ein. Ist interaktives Marketing überhaupt nachhaltig? - Steinmann: Es dürfte in der Breite ähnlich flüchtig sein, wie der Information-Overload im klassischen Bereich. Spannend wird es, wenn Communities in die Wertschöpfungskette integriert werden und kreativ/produktiv partizipieren. Nehmen Sie die Programmierer-Communities, die iPhone-Apps designen als Beispiel. Wenn Preisfindung im Bietersystem entsteht (eBay), wenn Communities kritisierte Unternehmen oder Produkte zum Wandel zwingen. Viele Unternehmen öffnen sich noch kaum ihren Kunden. Haben die Marketing-Verantwortlichen Angst, die Kontrolle über die Marke aus der Hand zu geben? - Steinmann: Bedingt richtig. Viele Unternehmen verfügen weder über die unternehmerische, strategische noch technische Kompetenz. Für sie wird die Zukunft schwierig wenn nicht bedrohlich. In ebenso vielen Unternehmen ist die Frage der Kompetenz und Zuständigkeit nicht gelöst. Wer bedient und interagiert mit den Communities? Marketing? IT? Externe Agenturen? Gibt es noch andere Gründe für die Zurückhaltung? - Steinmann: Die Dot-Com-Implosion Anfang des Jahrzehnts bebt noch in vielen Köpfen und Portemonnaies von CEOs nach. Das Web ist für konservative Manager etwas dämonisches, undurchschaubar, riskoreich und dunkel. Scheint mir etwas gar einfach argumentiert. - Steinmann: Dazu gesellt sich oft die fachliche und technische Inkompetenz der beratenden Agenturen, die nur ungerne die mentalen Trampelpfade der guten alten Zeit verlassen wollen. Die angesagte Agentur Crispin Porter + Bogusky macht es vor: neue Wege, neues Denken, neue Locations (Miami und Boulder statt Madison Avenue und Soho in London). Ein Blick auf deren Hompage zeigt sofort, wohin die Reise geht, der Facebook Case für Burger King, bei dem man 10 Facebook-Freunde gegen einen Whopper eintauschen konnte, ist unerreicht. Bis auf wenige, neue, dynamische Agenturen haben das bei uns nur wenige Marketing-Spezialisten mitbekommen – man schaue sich eben deren Sites an, dann versteht man mein Argument: klassisch, althergebracht, steife Firmenbroschüren, ins Web gestellt. Interaktivität und Communities? Fehlanzeige. Kaul: Wenn die CEOs Angst haben und die beratende Agentur nicht will, was sie nicht kann, dann bleibt alles, wie es war. 3 Prozent der Werbeausgaben gehen bei uns ins Web, in England sind es 18 Prozent. Eine Ihrer Erkenntnisse lautet in etwa: Es gibt keine erfolgreiche Interaktion ohne eigene Kompetenz. Erklären Sie uns das genauer? - Kaul: Erfolgreiche Interaktion in Netzwerken setzt nicht nur Kompetenzen bei den Kunden voraus, sondern auch spezifische Fähigkeiten und Ressourcen im Unternehmen. Diese Erkenntnis ist besonders relevant, denn sie betrifft den strategischen Handlungsspielraum. Unternehmen können umgehend Blogs oder Interaktionsplattformen einrichten, beispielsweise mit Hilfe einer Kommunikationsagentur. Sie können recht kurzfristig ihre Strategie öffnen und neue Märkte mit Interaktionspotenzial adressieren. Interaktionsorientierte Ressourcen können dagegen nur langfristig entwickelt und im Unternehmen verankert werden. Die Studie zeigt, dass interaktive Wertschöpfung nur schwer möglich ist, wenn keine interaktiven Leistungen, Mitarbeiter und Organisationsstrukturen vorhanden sind. Gibt es weitere interessante Erkenntnisse aus Ihrer Studie? - Kaul: Aufbauend auf den Kompetenzen ist das interaktive Marketing ein wichtiger Gestaltungsbereich: Unternehmen wenden Netzwerkstrategien an, um die Kommunikation zwischen Kunden zu beeinflussen. Die Strategien können sich auf verschiedene Aspekte wie Communities, Interface Design oder die Gestaltung von Botschaften beziehen. Auch "Web 2.0" und Social Media Anwendungen sind relevant, ihr Einsatz ist aber stets in die Strategien eingebettet. Auch Netzwerkstrategien sind wiederum nicht isoliert zu betrachten, da sie Massnahmen zur Kundenintegration oder klassische Ansätze wie Marktsegmentierung nicht ersetzen, sondern allenfalls ergänzen. Wir reden also nicht von einem "neuen Marketing" sondern von einer Erweiterung und Intergration bisheriger Ansätze. Konnten Sie mit der Studie Klischees oder einen Marketingmythos widerlegen? - Steinmann: Pauschale Aussagen über die Potenziale von Web 2.0 oder Social Media stehen hoch im Kurs. Auch gibt es ein kaum überschaubares Studienaufkommen rund um das Web 2.0 und seine interaktiven Komponenten wie Blogs, Wikis oder Tags. Dabei verstellt sich aber leicht die Sicht auf das Wesentliche: die marketingstrategische Relevanz. Zugespitzt lässt sich in Hinblick auf Kundennetzwerke formulieren: Entscheidend ist das strategische Konzept, nicht das Tool an sich. Mit der Kunden-Interaktion tun sich Chancen auf. Aber welche Risiken darf man nicht ausser Acht lassen? - Kaul: Die Aktivierung der Kundeninteraktion verlangt eben mehr, als eine Interaktionsplattform zu eröffnen. Dies zeigt das häufige Scheitern von Online Communities, wie im Fall des Energieanbieters e.on. Weiterhin bezeugen prominente Beispiele wie die PR-Krise der Computerfirma Dell, dass der Verlust unternehmerischer Kontrolle als dauerhaftes Existenzrisiko einzuschätzen ist, sind die Unternehmen doch, auch ohne eigenes Zutun, ein immanenter Bestandteil offener Netzwerke. Und zum bereits angesprochenen Thema der Integration: Da Kundeninteraktion nicht nur online entsteht und sich nicht nur online auswirkt, braucht es auch eine Harmonisierung der interaktiven Marketingformen mit klassischen Werbe-, Event- und Dialogmassnahmen. Facebook und Twitter gelten als grosse Hoffnungsträger im Marketing. Zu recht? - Steinmann: Jein. Spannend sind die ersten Erfolgsgeschichten, die Hypes. Wenn viele Facebook-Konzepte fahren, wird es beliebig und der Kanal verstopft. MTV ...Read More »

  • Herr Hendriks, die Webnutzung steigt immer weiter und die Wenigsten können sich noch ein Leben ohne Netz vorstellen. Das sagt Ihre Studie. Verdrängt die digitale Welt das Medien-Establishment? - Laut der EIAA Mediascope Studie stehen News-Seiten an aller erster Stelle der beliebtesten Website-Typen der Schweizer. Somit kann von einer Verdrängung keine Rede sein. Internetuser sind genauso kritisch in Bezug auf die Quelle der Information und dessen Seriosität, wie sie auch Produkte und Dienstleistungen bewährter Brands bevorzugen. Die Digitalen Medien sind für Medienhäuser und Firmen in erster Linie eine grosse Chance, mit Lesern, Zuschauern oder Konsumenten in den Dialog zu treten. Aber die Gratiskultur im Internet macht den Bezahlmedien zu schaffen. - Ich bin überzeugt, dass die Inhalte langfristig immer unabhängiger vom Trägermedium werden: Sei es über das Antennen- oder Web-Radio, auf Papier in der Ursprungsform oder dem digitalen Papier, dem PC-, Mobile- oder TV-Bildschirm. Das grosse Fragezeichen stellt das künftige Finanzierungsmodel dar. 48 Prozent der in der Mediascope Studie befragten Schweizer sind nicht bereit, für Inhalte im Internet zu bezahlen. Online-Werbung wird mit Sicherheit an Wichtigkeit gewinnen – wenn auch nicht in der Art, wie wir sie heute kennen. Sie arbeiten für Microsoft. Liest man da eigentlich noch Zeitungen? - Zeitungen haben selbstverständlich auch bei Microsoft einen hohen Stellenwert in der Informationsbeschaffung. Was meine Person betrifft; ich lese die Printausgaben unserer Lokalzeitung in Meilen genauso wie die Sonntagspresse am Wochenende. Während der Woche sind jedoch die Online-Ausgaben der Tageszeitungen sowie der Fachzeitschriften meine Hauptinformations-Quelle. Laut Studie wird der mobile Zugang immer wichtiger. Inwiefern wird sich die Kommunikation dadurch verändern? - 18 Prozent der Bevölkerung nutzt das mobile Internet bereits. Damit ist die Schweiz eines der führenden Ländern. Laut Mediascope surfen die befragten Schweizer bereits durchschnittlich 5.5 Stunden in der Woche über das Mobiltelefon im Internet. Social-Networking ist bereits per Mobiltelefon jederzeit und von überall aus möglich. Wenn man heute eine Wohnung besichtigen, kann man dem Partner oder die Mitbewohner direkt an diesem Ereignis teilhaben lassen, in dem man Bilder oder Videos direkt über die Mobileapplikation des Windows Live Messengers verschicken. Ändert sich die Kommunikation dadurch? Was sich verändert ist wie und nicht was, worüber oder mit wem kommuniziert wird. In der Schweiz wird das Web von 5,4 Mio. Usern im Durchschnitt an sieben Tagen elf Stunden und 15 Minuten genutzt. Wird dieser Konsum in den nächsten Jahren noch markant zunehmen? - Ja, davon bin ich überzeugt. Waren 2004 lediglich 47 Prozent der Befragten der europaweiten Mediascope Studie online, so sind es heute 64 Prozent also insgesamt 191.6 Mio. Europäer. Mobiles Internet und viele andere Innovationen werden die Online-Zeit mit Sicherheit noch erhöhen. Denken Sie nur an den stetig wachsenden Trend, Videos online anzuschauen. Und dabei meine ich nicht nur kurze Videoclips auf Youtube, sondern auch das Video-Angebot von TV-Sendern, welches den Zuschauern ermöglicht, die Lieblingsserie dann anzuschauen, wenn sie zum Beispiel im Zug sitzen. Ein Grossteil der Schweizer nutzt das Internet und schaut gleichzeitig Fernsehen. Was heisst das für die Werbung? - Dies bedeutet in erster Linie, dass Online-Werbung nicht mehr länger in der Mediaplanung vernachlässigt werden darf. Es reicht leider nicht, eine URL in der TV-Werbung anzugeben. Werbetreibende müssen den digitalen Medien genau so viel Aufmerksamkeit widmen, wie TV und Print und eine Online-Strategie ausarbeiten, die der entsprechenden Zielgruppe gerecht wird. In anderen europäischen Ländern bewerben übrigens TV-Sender Ihre Formate und Serien wie beispielsweise "Lost" bereits heute online. Ein klarer Beweis dafür, dass TV-Sender das Potenzial von Online-Werbung erkannt haben. Gibt es weitere interessante Erkenntnisse aus ihrer Studie? - Sehr interessant ist, dass die Schweizer oft im Internet einkaufen und dabei im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn viel Geld ausgeben. Durchschnittlich sind das 32 Einkäufe im Jahr in einem Gesamtwert von 8,32 Milliarden Euro. Nach Grossbritannien ist die Schweiz damit im europäischen Vergleich auf Platz zwei. Am beliebtesten sind Ferien, Reisetickets, Bücher, elektronische Geräte, Kleider, Konzerttickets, Autos und CD’s. In der Schweiz wird das Thema Online von vielen Werbern nach wie vor stiefmütterlich behandelt. Die Leute verbringen die Zeit online, die Werbung findet aber woanders statt. Gibt es eine schlüssige Erklärung dafür? - Online ist nicht nur das jüngste Medium, es umfasst auch ein riesiges Spektrum von Angeboten und Werbemöglichkeiten, welche sich fast täglich erweitern. Es ist einfach schwierig damit Schritt zu halten. Digitale Medien werden nicht oder zu spät in der strategischen Planung berücksichtigt und die Produktionskosten für digitale Werbemittel werden nicht miteinkalkuliert. So wird Online dann lediglich noch im Performance-Bereich, nicht aber für Branding-Kampagnen eingesetzt. Könnte es sein, dass Onlinewerbung noch zu wenig nachhaltig ist? - Nein im Gegenteil. Es gibt viele Studien über die Effektivität von Online-Werbung im Vergleich mit Offline-Medien. Da schneidet Online-Werbung oft als Sieger ab. Das Problem liegt in der Gewichtung. Viele Werbetreibende investieren zu wenig Geld in Online-Werbung, um die Effizienz entsprechend messen zu können. In der Schweiz werden derzeit rund 57 Prozent der Mediagelder in Print, 33 Prozent in TV, aber nur 6 Prozent in Online-Medien investiert. Bei diesem Verhältnis kann der Online-Teil der Kampagne hinsichtlich der Ergebnisse unmöglich mit Print und TV konkurrenzieren. Ich behaupte mal, dass man mit einem klassischen Werbespot in der Schweiz immer noch mehr Leute erreicht, als mit einer Onlinekampagne. Sie würden diese Aussage wohl nicht unterschreiben. - In der Schweiz chatten täglich rund 900‘000 User im Windows Live Messenger. Das entspricht der Anzahl Zuschauer der Tagesschau. Die Frage ist aber nicht TV oder Online. Die Frage ist, welche Medien die entsprechende Zielgruppe möglichst effizient erreichen. Die Lösung liegt, wie bereits erwähnt, in der Zielgruppen gerechten Kombination aller Medien: Online, TV, Print und Radio. Was denken Sie, wann wird Online Print in Sachen Werbespendings in der Schweiz überholen? - Derzeit werden laut Mediafocus rund 57 Prozent der Mediagelder in Printmedien und nur 6 Prozent in Online-Medien investiert. Stellt man dieser Zahl die entsprechende Medianutzung gegenüber, so können wir von einem Missverhältnis sprechen. Gute Crossmedia-Strategien sind jetzt gefragt und genau das versuchen wir für unsere Kunden zu kreieren. Vertreter von Microsoft Advertising unterstreichen in Referaten immer wieder, dass Onlinewerbung durch intelligentes Storytelling und Kreativität auffallen müsse. Doch 90 Prozent der Onlinewerbung erfüllt dieses Kriterium nicht. Wie erklären Sie sich das? - Ich sehe immer ...Read More »

  • Das ergab eine Studie des Marktforschungsunternehmens Chadwick Martin Bailey, an der rund 1.500 Verbraucher teilnahmen. Von den Befragten gaben 60 Prozent der Facebook-Fans einer Marke und sogar 79 Prozent der Twitter-Follower an, diese Marke ihren Freunden zu empfehlen. Mehr als die Hälfte, nämlich 51 Prozent der Facebook-Fans und 67 Prozent der Twitter-Follower kaufen auch bevorzugt deren Produkte. "Unternehmen, die sich nicht in Social Media engagieren, verpassen eine große Gelegenheit", kommentiert Josh Mendelsohn von Chadwick Martin Bailey die Ergebnissse. Bewusst oder unbewusst teilten sie damit den Verbrauchern mit, wie sehr sie sich für sie und den Dialog mit ihnen einsetzen wollten. via internetworld.de Posted via web from tomschaepper's Skizzenbuch Read More »

  • Deutsche Onlinehändler haben noch großes Potenzial für Umsatzsteigerungen - sie müssen nur ihren Webauftritt hinsichtlich der Konvertierungsrate optimieren. Der IT- und Webdienstleister Namics hat auf Basis einer Studie die fünf wichtigsten Tipps zusammengestellt. Klickt ein Interessent zum Beispiel auf der Website eines Mobilfunkunternehmens auf das Werbebanner für einen Handytarif, muss er unmittelbar auf eine Unterseite mit den dazugehörigen Tarifinformationen gelenkt werden. Landet der Interessent stattdessen auf der Start- oder Übersichtsseite des Unternehmens, nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, dass der Benutzer bis zum Produkt weiterklickt. Nutzerfreundlichkeit ist Trumpf Der Bestellprozess muss für den Nutzer einfach,bequem, möglichst intuitiv und nachvollziehbar sein. Generell gilt, dass der Besucher einer Website niemals in die Situation kommen darf, suchen zu müssen, wo die gewünschte Information ist und wie es weitergeht. Dafür entscheidend sind vertraute, einheitliche Navigations- und Inhaltselemente. Ein Produktfinder oder ein leicht auffindbarer Warenkorb erhöhen beispielsweise die Motivation des Besuchers, auf der Seite zu bleiben. Kunden überzeugen mit differenzierter Zielgruppenansprache Einen positiven Eindruck hinterließen die Internetauftritte, die ihre unterschiedlichen Zielgruppen unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen Ziele, Motive sowie Verhaltensweisen und Bedürfnisse differenziert ansprechen. In dieser Phase ist die Begleitung des Entscheidungsprozesses mit Hilfe eines visuellen und redaktionellen Konzepts wesentlich, das individualisierte Informationen, Tools und Services bereitstellt. So ermöglichen Unternehmen ihren Nutzern einen angenehmen Einstieg in den Konversionsprozess. So steigern Sie die Konversionsrate : Mit dem richtigen Einstieg und Bequemlichkeit zum Ziel / Praxistipps / Nachrichten / Home - internetworld.de.Read More »