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Social Media Is Dead: Long Live Common Sense. View more presentations from David Armano. Read More »
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Alles spricht von Social Media. Ein Hipe oder eine ernst zu nehmenden Entwicklung in der Kommunikation? Fakt sind jedoch die stetig steigenden Nutzerzahlen (z.B. Facebook: Schweiz +24.5%, Österreich 38.3%, Deutschland gar 63.7% seit Jahresbeginn, Total Nutzer weltweit mehr als 400 Mio.). Immer mehr Firmen versammeln sich in virtuellen Netzwerken. Für uns ein klares Signal, diese neuen Medien im Kommunikations-Mix zu berücksichtigen. Social Media Marketing und Online-PR bietet enorme Chancen, muss aber strategisch wie konzeptionell seriös vorbereitet werden. In den letzten Wochen häufen sich die Anfrage um Unterstützung für den Einstieg in die Social Medias. Wir haben aus diesem Grund verschiedene Pakete geschnürt, um Ihnen den Einstieg so einfach und kostengünstig wir möglich zu gestalten (→ Social Media Einstieg und mehr). tomschaepper. ® – agentur für marketing & kommunikationRead More »
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Die Social Media-Aktivitäten vieler führender Marken sind wenig zielgerichtet und erzielen kaum positive Effekte für den Markenwert oder den Geschäftserfolg. Nur wenige Marken schaffen mit ihren Maßnahmen echten Mehrwert für das tägliche Leben ihrer Kunden. Das ist das Ergebnis der „Social Currency“-Studie, für die die Unternehmensberatung Vivaldi Partners mehr als 1000 US-amerikanische Verbraucher zu 51 Marken in neun Produktkategorien befragte. Das überraschendste Ergebnis der Studie sei, dass die deutschen Automarken BMW und Mercedes den größten sozialen Mehrwert in ihrer US-amerikanischen Nutzergemeinde schaffen. Mit Social Currency-Werten von 69 Prozent (BMW) und 68 Prozent (Mercedes) übertrumpfen die deutschen Premiumhersteller damit sogar Kult-Marken wie Apple (63 Prozent). Schlecht hätten hingegen bekannte Fastfood-Marken wie Burger King und McDonalds abgeschnitten. Trotz erheblicher Investitionen in Social Media-Kanäle fänden sie sich im unteren Drittel aller untersuchten Marken wieder (mit Social Currency-Werten von 21 beziehungsweise 23 Prozent). Nach Angaben von Vivaldi Partners investieren zwar viele führende Marken in Social Media-Kanäle und generieren damit kurzzeitig Gesprächsstoff. Oftmals hätten diese Aktivitäten jedoch weder einen nachweisbar positiven Effekt auf den Markenwert noch auf den Geschäftserfolg. „Die Präsenz in Social Media-Kanälen ist kein Selbstzweck, sondern nur ein Mittel zum Aufbau von starken Marken und langfristigen Kundenbeziehungen“, sagt Dr. Markus Pfeiffer, Managing Director von Vivaldi Partners in München. Detaillierte Ergebnisse zu allen untersuchten Marken sowie die Möglichkeit, die Studie im Volltext kostenlos herunterzuladen, finden Sie unter www.context-digital.comRead More »
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Thomas Pleil stellt sein Modell der Online-PR vor „Von der digitalisierten PR zur Cluetrain-PR“ hat Thomas Pleil, der sich als Professor an der Hochschule Darmstadt seit vielen Jahren schon mit dem Thema Online-PR beschäftigt, einen Blogbeitrag überschrieben. Darin skizziert er den aktuellen Stand seines Modells der Online-PR, das nicht nur eine Typologie enthält, sondern versucht herauszuarbeiten, wann welcher Typ sinnvollerweise zum Einsatz kommen sollte. Hier die Folien eines Vortrags, in dem Pleil sein Modell vor wenigen Tagen in Graz vorgestellt hat: Wenn man sich die von ihm beschriebenen Typen der Online-PR anschaut (Folien Nr. 22/23), dann wird recht schnell klar, dass sich die meisten Aktivitäten im Bereich dessen bewegen, was Pleil als „digitalisierte PR“ bezeichnet. Ein Ansatz, der noch den Prinzipien und dem Verständnis der Print-Welt folgt, wie Pleil in seinem Blogbeitrag schreibt. Aber, und das ist das Verdienst von Thomas Pleil, er verteufelt diesen Ansatz nicht, sondern versucht im nächsten Schritt ein Analysemodell zu entwickeln, mit dessen Hilfe sich herausarbeiten lässt, wann welcher der drei von ihm beschriebenen Typen „digitalisierte PR, Internet-PR und Cluetrain-PR“ sinnvollerweise zum Einsatz kommen sollte. Die strategische Entscheidung für oder gegen einen dieser Typen basiert auf einem Modell, das aus fünf Ebenen besteht (siehe Folien 30 bis 36): Gesellschaft Umwelten Organisation Personen Technik Ich habe bis jetzt immer behauptet, dass das Potenzial des Social Web nur dann ausgeschöpft werden kann, wenn die „passende“ Unternehmenskultur vorhanden ist. Pleil geht hier einen Schritt weiter und schlägt fünf Ebenen vor. Für mich stellt sich die Frage, ob es gelingen kann, auf den fünf Ebenen Kriterien zu finden, nach denen dann die Entscheidung getroffen werden kann, welcher „PR-Typ“ sinnvoll ist? Herauskommen müsste eine Art Anwendungsraster. Gleichzeitig stellt sich aber die Frage, ob so ein Raster wirklich sinnvoll ist, denn ganz so einfach ist die Sache natürlich nicht. Sicher dürfte es dann für viele verlockend sein, mit Hilfe eines solchen Modells schnell mal zu entscheiden, wie man vorzugehen hat. Nachdem ich schon seit einiger Zeit am Thema Unternehmenskultur in Verbindung mit Social Media-Aktivitäten arbeite, werden ich nächste Woche mal einen Versuch im Bereich der Organisation wagen. Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Modell von Thomas Pleil, der einen wesentlich komplexeren Ansatz gewählt hat. Die Herausforderung besteht außerdem darin, einen Modus zu finden, der den fünf Ebenen gerecht wird, auch wenn diese sich durch unterschiedliche Entwicklungsstufen auszeichnen. Was ist z.B. wenn die Organisation hochentwickelt ist, aber die Umwelten noch nicht so weit sind? Wenn also beispielsweise ein Unternehmen neue Märkte erobern möchte. Ein ähnliches Problem kennen Kulturbetriebe, die den Spagat schaffen müssen zwischen dem Entwicklungsstand des eigenen Betriebes und dem ihrer Zielgruppen. Geschrieben von Christian Henner-Fehr 28. Mai 2010 um 9:00 am Hier klicken, um die Antwort abzubrechen. via kulturmanagement.wordpress.com Posted via web from tomschaepper's Skizzenbuch Read More »
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Social Networks dominieren das Internetgeschehen wie nie zuvor. Wir werfen einen Blick auf die drei Evolutionsstufen sozialer Netzwerke. Seit ungefähr zehn Jahren gibt es klassische Social Networks mittlerweile, wenn man von schon in den neunziger Jahren existierenden Chatdiensten und sonstigen Arten virtueller Communities absieht. Verfolgt man die Entwicklung der Netzwerke und beobachtet, woran führende Anbieter wie Facebook, Google oder Twitter gerade arbeiten, erkennt man drei grundsätzliche Evolutionsstufen, die Social Networks seit ihrem Entstehen durchlaufen haben. Und man versteht, wie tiefgehend die Folgen der Veränderungen für das Web sein werden, welche die Netzwerke in ihrer dritten Stufe gerade einleiten. Stufe 1: Walled Gardens Die erste Evolutionsstufe war die längste und dauerte ungefähr sechs bis sieben Jahre, vom Beginn des neuen Jahrtausends bis 2006/2007. In dieser Phase entstanden die ersten nutzerstarken, globalen Netzwerke wie Friendster (Start 2002), MySpace (Start 2003), Netlog (Start 2003), Hi5 (Start 2003) oder Bebo (Start 2005). Auch Facebook wurde in dieser Zeit gegründet und ging anfänglich als Dienst ausschließlich für Studenten der Harvard University im Jahr 2004 online. Die erste Evolutionsstufe von Social Networks war geprägt von so genannten Walled Gardens, also umzäunten Anlagen, in die Nutzer durch eine Mitgliedschaft zwar hinein konnten, die sonst aber nach außen hin völlig abgeschlossen waren. Den konkurrierenden Anbietern ging es darum, schnell möglichst viele User zu registrierten Anwendern zu machen, um eine kritische Masse zu erreichen und durch Netzwerkeffekte exponentielles Wachstum zu erzielen. In dieser Stufe entstanden auch deutsche Networks wie Xing (2003 als OpenBC gestartet), studiVZ (2005), lokalisten (2005) oder wer-kennt-wen.de (2006). Stufe 2: Das Netzwerk als Plattform Im Mai 2007 präsentierte Facebook – da bereits für jeden zugänglich – auf der Konferenz f8 seine Entwicklerplattform. Als erstes Social Network ermöglichte es der damals rund 25 Millionen Mitglieder zählende Dienst externen Websites, mit Applikationen innerhalb des Walled Gardens vertreten zu sein. Es folgte eine Art Goldrausch, bei der jeder Dienst mit Rang und Namen eine eigene Facebook-Anwendung entwickeln wollte. Facebook gab damit den Startschuss für die zweite Evolutionsstufe von sozialen Netzwerken: Aus Walled Gardens wurden Plattformen – zwar nach wie vor mit teilweise schwer überwindbaren Mauern – aber immerhin durchlässiger als vorher, besonders für Anbieter, die hinein wollten. Erste Schnittstellen (API) ermöglichten es zudem, von außerhalb bestimmte Inhalte anzuzapfen, wie zum Beispiel den Newsfeed, der nach Autorisierung eines Nutzers von externen Applikationen ausgelesen werden konnte. Zahlreiche Social Networks öffneten sich, entweder in Form eigener Entwicklerplattformen, oder als Teil der von Google angeschobenen OpenSocial-Initiative, die es erlaubt, eine Applikation bei mehreren Social Networks gleichzeitig verfügbar zu machen. Auch studiVZ und Xing ließen mit etwas Verspätung (ausgewählte) externe Applikationen auf OpenSocial-Basis zu. Ein heute tonangebender Dienst des Social Web war übrigens frech und übersprang die erste Evolutionsstufe fast völlig: Twitter, das 2006 gestartete und heute neben Facebook in der westlichen Welt wohl populärste soziale Netzwerk, präsentierte sich fast von Tag eins als Plattform, indem es Programmierern die Möglichkeit gab, Software zu schreiben, die über offene Schnittstellen auf die Twitter-Funktionalität zugreifen konnte. Anders als das Gros der bisher erwähnten Kommunikationsnetzwerke hat das Publikationsnetzwerk Twitter allerdings einen etwas anderen Ansatz, weil es nur unbedingt notwendige Kernfunktionen anbietet und den Rest externen Anbietern überlässt – eine Strategie, die sich möglicherweise in Kürze ändern könnte. Von den deutschen Social Networks hat sich bisher kein Anbieter über die zweite Evolutionsstufe hinaus bewegt. Allerdings bastelt studiVZ an einer Art “studiVZ Connect”. Stufe 3: Das Web als Plattform Die dritte Evolutionsstufe von sozialen Netzwerken ist gerade in vollem Gange. Sie ist geprägt von der Dominanz einiger weniger, führender Anbieter, die nach vielen Jahren des Wachstums eine Stärke und Relevanz erreicht haben, die ihnen bisher unbekannten Handlungsspielraum einräumt. War die zweite Phase geprägt von Netzwerken, die sich als Plattform präsentierten und möglichst viele Entwickler direkt auf die eigene Infrastruktur locken wollten, weiten in der dritten Stufe die größten Anbieter ihre Präsenz auf das gesamte Web aus. Nun geht es nicht mehr darum, möglichst viele Applikationen externer Anbieter in den eigenen, löchrig gewordenen Walled Garden zu befördern, sondern stattdessen die Social-Networking-Funktionalität auf die Websites Dritter auszuweiten. Erneut war es Facebook, das hier mit Facebook Connect Ende 2008 den ersten Schritt machte und es damit erstmals Betreibern von beliebigen Websites erlaubte, einige bisher nur von facebook.com bekannte Features auf ihren Präsenzen zu integrieren. Dadurch wurde es für Besucher einer Site möglich, mit ihrer Facebook-Identität zu kommentieren oder Aktivitäten auf einer externen Site im Newsfeed der Facebook-Freunde zu veröffentlichen. Google ließ sich nicht lange bitten und konterte mit Google Friend Connect, ein mit Facebook Connect vergleichbares System für alle Websitebetreiber, die es Besuchern erlauben wollen, ihre Google-Kontakte auf ihrer Reise durch’s Netz dabei zu haben. Eine weitere Initiative mit ähnlichem Ziel ist das an diesem Montag verkündete XAuth, ein gemeinsames Projekt im Facebook Connect-Stil von verschiedenen Social-Web-Anbietern aus der zweiten Reihe, mit dem sie dem blau-weißen Social Network aus Palo Alto die Stirn bieten wollen. Auch XAuth hat das Ziel, den Social Graph von der Stamm-Plattform zu lösen und ihn überall im Web verfügbar zu machen. Twitter kocht unterdessen sein eigenes Süppchen und arbeitet fleißig daran, sich auf Websites Dritter zu verankern. Die @anywhere-Plattform soll es Betreibern von Onlineangeboten erlauben, eigene Twitter-Streams und -Konten besser auf der eigenen Site zu integrieren und das Twitter-Erlebnis so stärker auf externen Webangeboten erlebbar zu machen. Fazit Die dritte Evolutionsstufe sozialer Netzwerke wäre nicht möglich gewesen, hätten sich die an dieser Front aktivsten Anbieter nicht zu Massenphänomenen entwickelt, die Hunderte von Millionen von Usern bei sich versammeln und damit für die komplette Internet- und Inhaltewirtschaft dermaßen relevant geworden sind, dass nun viele Websites daran Interesse haben, sich selbst zu einem Teil des Social Networks zu machen. Die dritte Phase der Evolution sozialer Netzwerke bringt viel Innovation und Potenzial für die beteiligten Anbieter und Websites. Sie hilft Anwendern dabei, ihre Kontakte immer im Gepäck zu haben und leichter denn je Links, Artikel, Videos, Musik oder Produkte weiterzuempfehlen. Gleichzeitig greift sie jedoch auch tiefer denn je in die Privatsphäre der User ein, da die diese Entwicklung antreibenden Networks nur so sicherstellen können, dass ihre Benutzer sich überall im Web als Mitglied von Facebook, Google etc. zu erkennen geben. Hier bahnt sich ein Konflikt zwischen Anbieter- ...Read More »
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Christoph Bornschein von TLGG schickte mir und einigen anderen Leute gestern diese Frage, und bat um Antworten, die er in einem Vortrag verwenden möchte: "Marken beginnen zunehmend, aktiv im sozialen Web zu kommunizieren, wo liegen Chancen und Risiken?" Meine Antwort: Das soziale Web ist keine Nischenbaustelle, kein Nebengleis, wo man "auch mal was machen sollte". Stattdessen stellt es die Ausprägungen des WWW dar, die sein Erfinderversprechen endlich Realität werden lassen. Wir hatten nicht 1995-2004 das eigentliche Web mit Yahoo und Spiegel Online, und nun kommt etwas Komisches Neues hinzu. Es ist anders herum: wir haben lange Zeit nicht wirklich verstanden, in welcher Weise das Web der Gesellschaft und unserem Zusammenleben völlig neue Impulse geben kann, weil nur die Aktivitäten der großen Unternehmen im Web wirklich sichtbar waren. Jetzt aber - wo jeder einzelne freundlich zur Mitwirkung eingeladen und ermuntert ist - entfaltet das Web seine eigentliche revolutionäre Kraft. Denn es lässt uns erfahren, welche Energie, Kreativität und Passion an Stellen schlummert, an denen wir nie danach gesucht hätten. Und genau deshalb gibt es für Marken nur ein Risiko: es ist das Risiko, NICHT damit zu arbeiten. Unternehmen, denen es mittelfristig nicht gelingt, dieses Potenzial von Mitwirkung und Partizipation zu verstehen und für sich zu nutzen, werden einen großen Nachteil gegenüber den anderen haben, die das besser machen. Und das gilt auch eine Ebene weiter oben - gesamtgesellschaftlich müssen wir endlich begreifen, dass es keinen Sinn hat, uns immer weiter gegenseitig vorzuhalten, was alles schlecht ist am Internet. Es ist da und es ist eine ungeheure Veränderungsmaschine. Entweder wir lernen, diese für uns als enormes Potential und als phantastische Chance zu begreifen, oder wir werden bald in Politik, Wirtschaft und Kultur kaum noch etwas zu bestellen haben. via connectedmarketing.de Posted via web from tomschaepper's Skizzenbuch Read More »
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Das Netz ist seine Spielwiese: Adrian Bührer wurde durch den Verkauf der Website Students.ch an Axel Springer Schweiz branchenbekannt. Heute betreibt der 32-Jährige als CEO der Amiado Group ausserdem Portale wie Usgang.ch oder Partyguide.ch, sinniert über die richtige Verwendung von Facebook und sorgt sich um den Online-Auftritt aller Schweizer Springer Titel. "Ich glaube nicht, dass es diese einzig wahre Online-Strategie überhaupt gibt", sagt er im Interview mit "persoenlich.com" und weist ausserdem auf sein neustes Projekt Socential.net hin, eine Plattform zur Förderung von globalem sozialem Unternehmertum. Herr Bührer, Sie sind mit dem Verkauf des Onlineportals Students.ch branchenbekannt geworden. Was macht dieses Portal in Ihren Augen so wertvoll und besonders? - Students.ch war schon ein Web 2.0 Portal mit "user generated content", lange bevor diese Begriffe geprägt wurden. Wir liefern seit über 10 Jahren Services rund ums Studium. Dank einem fantastischen Team und einem erfolgreichen Geschäftsmodell können wir das Angebot laufend ausbauen. Bei uns findet ein Student alles was er braucht: Ein WG-Zimmer, einen Stellen- und Karrierebereich, Semesterarbeiten, Konzert-Tickets und vielleicht in der Community sogar die nächste Freundin. Mittlerweile haben wir auch ein Online-Magazin und ein eigenes Web-TV-Team. Students.ch steigert den Traffic seit Jahren kontinuierlich. Zu der von Ihnen geführten Amiado Group – einer Tochtergesellschaft von Axel Springer Schweiz – gehören neben Students.ch die Portale Partyguide.ch und Usgang.ch. Wie stark leiden diese unter dem Erstarken von Facebook? - Bei den Nightlife Portalen hat Facebook tatsächlich Spuren hinterlassen, das kann man nicht bestreiten. Die Online-Welt dreht sich rasend schnell und als Portal muss man sich ständig den veränderten Umständen anpassen. Daran arbeiten wir mit Hochdruck. Mit dem Web-TV-Channel Usgang.tv z.B. haben wir einen Volltreffer gelandet mit bis zu 40'000 Zuschauern pro Sendung. Facebook selber nehmen wir jedoch nicht als Bedrohung, sondern als Chance wahr: So ist die Plattform für unsere Websites bereits jetzt nach Google der zweitgrösste Trafficlieferant. Wir möchten den Usern in Zukunft mehr Service bieten und werden hierzu im August eine kleine Sensation lancieren, die ich jetzt aber noch nicht verrate. Fakt ist: Die Themen Nightlife, Glamour, Party & People sind relevanter denn je und wir sind hier mit rund 500 aktiven Fotografen und einem unerschöpflichen Fundus an Inhalten aus dem Hause Axel Springer optimal positioniert um unserer jungen und vielleicht manchmal etwas hedonistischen Zielgruppe attraktive Geschichten zu bieten. Also glauben Sie für Ihr Unternehmen die richtige Strategie im Umgang mit Facebook gefunden zu haben? - Wie gesagt: Facebook muss man nicht fürchten, sondern aktiv nutzen. So bieten wir unseren Usern an, sich bei uns mit Ihrem Facebook Login einzuloggen und unseren Kunden vermehrt kombinierte Werbekonzepte, die klassische Onlinewerbung und Social Media verknüpfen. Interaktivität und User Involvement ist hier das Schlagwort. Wir haben solche Konzepte mit dem Campusgirl Voting oder dem WG-Battle letztes Jahr ausgesprochen erfolgreich angewendet. Am Mittwoch wurde die Gründung des Portals Socential bekannt gegeben, bei dem Sie auch beteiligt sind. Was hat es damit genau auf sich? - Die Plattform fördert globales soziales Unternehmertum auf innovative Art und Weise. Hier können nachhaltige Projekte auf einfache Weise und auch mit kleinen Beiträgen unterstützt und so ein sinnvoller Beitrag zur "Entwicklungszusammenarbeit" geleistet werden. Renommierte Partner helfen uns bei der Selektion der Projekte und der Sicherstellung der Qualität. Socential verbindent soziales Engagement, Unternehmertum und das Internet – meines Erachtens eine sehr erfolgsversprechende Kombination. Gemäss Businessplan sollte Socential in rund 2 Jahren finanziell unabhängig sein – ein echtes "social enterprise" eben. Als Vorstandsmitglied unterstütze ich das Projekt finanziell und versuche mein unternehmerisches Know-How einzubringen. Über weitere persönliche oder finanzielle Unterstützung würden wir uns natürlich ausgesprochen freuen. Früher waren Sie privater Unternehmer, heute sind Sie Teil des grossen Gebildes Axel Springer. Ein Korsett oder eine Chance? - Absolut eine Chance. Axel Springer ist ein ausgesprochen unternehmerfreundlicher Konzern, welcher Eigeninitiative fördert und auch Freiheiten lässt. Ralph Büchi, mein damaliger und auch jetziger Chef, hat mir dies beim Verkauf zugesichert und sein Wort bis jetzt gehalten. Zudem bietet der internationale Konzern natürlich enorme Chancen für unsere Plattformen, aber auch für die persönliche Entwicklung. So ist z.B. Students.pl in Polen sehr erfolgreich und bereits rund dreimal so gross wie Students.ch in der Schweiz. Auch für unsere neueste Gamingplattform Playbay.net konnten wir bereits Kooperationen mit Deutschland und Spanien schliessen. Das hätten wir ohne die Hilfe von Axel Springer nie geschafft. Als Leiter neue Medien von Axel Springer Schweiz begleiten Sie auch die Online-Auftritte von "Bilanz", "Beobachter", "Handelszeitung" und mehreren TV-Zeitschriften. Welche Strategie verfolgen Sie im Netz? - Im Moment agieren diese Titel sehr selbständig. Wir werden aber auch hier Neuerungen einführen, welche eine engere Zusammenarbeit und auch die bessere Vernetzung der Inhalte ermöglichen wird. So sollen unsere Marken online noch mehr zur Geltung gebracht und unsere unbestrittene Kompetenz im Wirtschaftsjournalismus unterstrichen werden. Der Online Auftritt der TV-Zeitschriften wurde vor kurzem komplett überarbeitet. Welchen Verlag, welche Strategie nehmen Sie sich da zum Vorbild? - Ich möchte den Hype um DIE richtige Strategie nicht überbewerten. Ich glaube nicht, dass es diese einzig wahre Online-Strategie überhaupt gibt. Das hochwertiger Journalismus auch im Internet und Mobile etwas kosten muss, hat ja unser Vorstandsvorsitzender Matthias Döpfner ausführlich dargelegt und dem kann man nur zustimmen. Ich bin überzeugt, dass es auch im Web sehr bald einfache und transparente Zahlungslösungen geben wird; und dass für gute Inhalte auch in Zukunft etwas bezahlt werden wird – sei es im Print, im Web oder auf dem Handy. Jüngst hat der "Beobachter" eine iApp auf den Markt gebracht. Was wird folgen? - Einiges. Die iPhone App wird nun laufend um neue Themen erweitert und zudem arbeiten wir mit Hochdruck an Lösungen fürs iPad und auch die Webseite selber wird rasant weiterentwickelt und der Service-Bereich weiter ausgebaut. Kooperiert Axel Springer Schweiz hierzulande im Onlinebereich mit Ringier – auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit in Osteuropa? - Wo es Sinn macht werden wir solche Kooperationen sicher befürworten, aber das war auch schon vor dem Joint Venture so. Wir arbeiten gerne mit kompetenten Partnern zusammen. Wie steht Axel Springer Schweiz generell zum Thema WePad/iPad? Plant man eventuell sogar solche Tablets vergünstigt an (Neu-)Abonnenten von Zeitschriften abzugeben? - Zum WePad kann ich gar nichts sagen. Das Ding gibts ja gar noch nicht wirklich so viel ich weiss. Fürs iPad ...Read More »
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via ennome.blogspot.com Posted via web from tomschaepper's Skizzenbuch Read More »





